>>>


HERZSTÜCKE DES GLAUBENS - KLEINE AUSWAHL -
ZUM TEXT AUF DIESER SEITE BITTE SCROLLEN


Für Sie hier zum kostenlosen Download bereit gestellt
auf der Download-Seite dieser HP
DOWNLOAD der Bibeltexte  (hier klicken)
oder unter
http://bibeltexte-nt.bennewitz-muenchen.com)



DIE BIBEL - NEUES TESTAMENT

Bitte scrollen und lesen Sie die Auswahltexte auf dieser Seite:

  • Die Bergpredigt Jesu,
  • aus den Briefen des Apostels Paulus,
  • aus der Offenbarung des Johannes.

Einblicke in die wichtigsten Aussagen des Neuen Testamentes


DIE BERGPREDIGT




Die Bergpredigt, Matthäus 5 - 7
Maßstäbe, die herausfordern

Matth. 5, 1 Als Jesus die Menschenmenge sah, stieg er auf einen Berg. Er setzte sich, und seine Jünger traten zu ihm.
2 Da begann er, sie zu unterweisen:

Wen Jesus glücklich nennt

3 "Glücklich sind, die erkennen, wie arm sie vor Gott sind, denn ihnen gehört die neue Welt Gottes.
4 Glücklich sind die Trauernden, denn sie werden Trost finden.
5 Glücklich sind die Friedfertigen, denn sie werden die ganze Erde besitzen.
6 Glücklich sind, die nach Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie sollen satt werden.
7 Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erfahren.
8 Glücklich sind, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott sehen.
9 Glücklich sind, die Frieden stiften, denn Gott wird sie seine Kinder nennen.
10 Glücklich sind, die verfolgt werden, weil sie nach Gottes Willen leben. Denn ihnen gehört Gottes neue Welt.
11 Glücklich könnt ihr sein, wenn ihr verachtet, verfolgt und verleumdet werdet, weil ihr mir nachfolgt.
12 Ja, freut euch und jubelt, denn im Himmel werdet ihr dafür reich belohnt werden! Genauso haben sie die Propheten früher auch verfolgt."

Salz und Licht: die Aufgabe der Jünger Jesu in der Welt

13 "Ihr seid für die Welt wie Salz. Wenn das Salz aber fade geworden ist, wodurch soll es seine Würzkraft wiedergewinnen? Es ist nutzlos geworden, man schüttet es weg, und die Leute treten darauf herum.
14 Ihr seid das Licht, das die Welt erhellt. Eine Stadt, die hoch auf dem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.
15 Man zündet ja auch keine Öllampe an und stellt sie unter einen Eimer. Im Gegenteil: Man stellt sie so auf, dass sie allen im Haus Licht gibt.
16 Genauso soll euer Licht vor allen Menschen leuchten. Sie werden eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel dafür loben."

Gottes Gebote neu erfüllen

17 "Meint nur nicht, ich sei gekommen, das Gesetz und die Worte der Propheten aufzuheben. Ich werde vielmehr beides bekräftigen und erfüllen.
18 Denn das sage ich euch: Auch der kleinste Buchstabe im Gesetz Gottes behält seine Gültigkeit, solange Himmel und Erde bestehen.
19 Wenn jemand auch nur das geringste Gebot Gottes für ungültig erklärt oder andere dazu verleitet, der wird in Gottes neuer Welt nichts bedeuten. Wer aber anderen Gottes Gebote weitersagt und sich selbst danach richtet, der wird in Gottes neuer Welt großes Ansehen haben.
20 Ich warne euch: Wenn ihr das Gesetz Gottes nicht besser erfüllt als die Pharisäer und Schriftgelehrten, kommt ihr nicht in Gottes neue Welt."

Versöhnung mit dem Gegner

21 "Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: 'Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht.'
22 Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, den erwartet das Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: 'Du Idiot!', der wird vom Obersten Gericht verurteilt werden, und wer ihn verflucht, dem ist das Feuer der Hölle sicher.
23 Wenn du eine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt plötzlich ein, dass dein Bruder dir etwas vorzuwerfen hat,
24 dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Bruder und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar.
25 Setz alles daran, dich noch auf dem Weg zum Gericht mit deinem Gegner zu einigen. Sonst wird der Richter dich verurteilen, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis stecken.
26 Und ich sage dir: Von dort wirst du nicht eher wieder herauskommen, bis du auch den letzten Rest deiner Schuld bezahlt hast."

Kampf gegen die Sünde

27 "Ihr wisst, dass es im Gesetz heißt: 'Du sollst nicht die Ehe brechen!'
28 Ich sage euch aber: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen.
29 Wenn dich also dein rechtes Auge zur Sünde verführt, dann reiß es heraus und wirf es weg! Besser, du verlierst eins deiner Glieder, als dass du unversehrt in die Hölle geworfen wirst.
30 Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, so hack sie ab und wirf sie weg! Es ist besser, verstümmelt zu sein, als unversehrt in die Hölle geworfen zu werden."

Ehescheidung


31 "Bisher hieß es: 'Wer sich von seiner Frau trennen will, soll ihr eine Scheidungsurkunde geben.'
32 Ich sage euch aber: Wer sich von seiner Frau trennt, obwohl sie ihn nicht betrogen hat, der treibt sie zum Ehebruch. Und wer eine geschiedene Frau heiratet, der begeht Ehebruch."

Keine Beteuerungen!

33 "Ihr kennt auch diese Anweisung des Gesetzes: 'Du sollst keinen Meineid schwören und alles halten, was du vor Gott versprochen hast.'
34 Ich sage euch aber: Schwört überhaupt nicht! Schwört weder beim Himmel - denn er ist Gottes Thron -
35 noch bei der Erde - denn sie ist der Schemel, auf dem seine Füße ruhen. Beruft euch auch nicht auf Jerusalem, denn sie ist die Stadt Gottes.
36 Verbürge dich auch nicht mit deinem Kopf für etwas, denn du kannst ja nicht einmal ein einziges Haar weiß oder schwarz wachsen lassen.
37 Sag einfach 'Ja' oder 'Nein'. Alle anderen Beteuerungen zeigen nur, dass du dich vom Bösen bestimmen lässt."

Vergeltung durch Liebe


38 "Es heißt auch: 'Auge um Auge, Zahn um Zahn!'
39 Ich sage euch aber: Leistet keine Gegenwehr, wenn man euch Böses antut! Wenn jemand dir eine Ohrfeige gibt, dann halte die andere Wange auch noch hin!
40 Wenn einer dich vor Gericht bringen will, um dein Hemd zu bekommen, so gib ihm auch noch den Mantel!
41 Und wenn einer von dir verlangt, eine Meile mit ihm zu gehen, dann geh zwei Meilen mit ihm!
42 Gib jedem, der dich um etwas bittet, und weise keinen ab, der etwas von dir leihen will.
43 Es heißt bei euch: 'Liebt eure Freunde und hasst eure Feinde!'
44 Ich sage aber: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen!
45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne für Böse wie für Gute scheinen, und er lässt es regnen für Fromme und Gottlose.
46 Wollt ihr etwa noch dafür belohnt werden, dass ihr die Menschen liebt, die euch auch lieben? Das tun sogar die Zolleinnehmer, die sonst nur auf ihren Vorteil aus sind8!
47 Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll begegnet, ist das etwas Besonderes? Das tun auch die, die von Gott nichts wissen.
48 Ihr aber sollt so vollkommen sein wie euer Vater im Himmel."

Gutes tun


6, 1 "Hütet euch davor, nur deshalb Gutes zu tun, damit die Leute euch bewundern. Sonst könnt ihr von eurem Vater im Himmel keinen Lohn mehr erwarten.
2 Wenn du einem Armen etwas gibst, dann posaune es nicht hinaus wie die Heuchler. Sie reden davon in den Synagogen und an jeder Straßenecke, um von allen gelobt zu werden. Das sage ich euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt.
3 Wenn du jemandem hilfst, dann soll deine linke Hand nicht wissen, was die rechte tut;
4 niemand soll davon erfahren. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen."

Wie man beten soll

5 "Betet nicht wie die Heuchler! Sie beten gern in den Synagogen und an den Straßenecken, um gesehen zu werden. Ich sage euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt!
6 Wenn du beten willst, geh in dein Zimmer, schließ die Tür hinter dir zu, und bete zu deinem Vater. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.
7 Leiere nicht endlose Gebete herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, sie würden bei Gott etwas erreichen, wenn sie nur viele Worte machen.
8 Folgt nicht ihrem schlechten Beispiel, denn euer Vater weiß genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.
9 Ihr sollt deshalb so beten: 'Unser Vater im Himmel! Dein heiliger Name soll geehrt werden.
10 Lass deine neue Welt beginnen. Dein Wille geschehe hier auf der Erde, wie er im Himmel geschieht.
11 Gib uns auch heute wieder, was wir zum Leben brauchen.
12 Vergib uns unsere Schuld, wie wir denen vergeben, die uns Unrecht getan haben.
13 Lass uns nicht in Versuchung geraten, dir untreu zu werden, und befreie uns vom Bösen. Denn dir gehören Herrschaft, Macht und Ehre für alle Zeiten. Amen!'
14 Euer Vater im Himmel wird euch vergeben, wenn ihr den Menschen vergebt, die euch Unrecht getan haben.
15 Wenn ihr ihnen aber nicht vergeben wollt, dann wird Gott auch eure Schuld nicht vergeben."

Verhalten beim Fasten

16 "Wenn ihr fastet, dann schaut nicht so drein wie die Heuchler! Sie setzen eine wehleidige Miene auf, damit jeder merkt, dass sie fasten. Ich sage euch: Diese Leute haben sich ihren Lohn schon selber ausbezahlt!
17 Wenn du fastest, dann pflege dein Äußeres so,
18 dass keiner etwas von deinem Verzicht merkt - außer deinem Vater im Himmel. Dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich belohnen."

Unvergänglicher Reichtum

19 "Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Ihr wisst, wie schnell Motten und Rost sie zerfressen oder Diebe sie stehlen!
20 Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann.
21 Wo nämlich eure Schätze sind, da wird auch euer Herz sein."

Licht und Finsternis

22 "Das Auge gibt dir Licht. Wenn deine Augen das Licht einlassen, wirst du auch im Licht leben.
23 Verschließen sich deine Augen dem Licht, lebst du in Dunkelheit. Wenn aber das Licht in deinem Innern erloschen ist, wie tief ist dann die Finsternis!"

Macht euch keine Sorgen!

24 "Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben.
25 Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt, um Essen, Trinken und Kleidung. Leben bedeutet mehr als Essen und Trinken, und der Mensch ist wichtiger als seine Kleidung.
26 Seht euch die Vögel an! Sie säen nichts, sie ernten nichts und sammeln auch keine Vorräte. Euer Vater im Himmel versorgt sie. Meint ihr nicht, dass ihr ihm viel wichtiger seid?
27 Und wenn ihr euch noch so viel sorgt, könnt ihr doch euer Leben um keinen Augenblick verlängern.
28 Weshalb macht ihr euch so viele Sorgen um eure Kleidung? Seht euch an, wie die Lilien auf den Wiesen blühen! Sie können weder spinnen noch weben.
29 Ich sage euch, selbst König Salomo war in seiner ganzen Herrlichkeit nicht so prächtig gekleidet wie eine dieser Blumen.
30 Wenn Gott sogar das Gras so schön wachsen lässt, das heute auf der Wiese grünt, morgen aber schon verbrannt wird, wie könnte er euch dann vergessen? Vertraut ihr Gott so wenig?
31 Zerbrecht euch also nicht mehr den Kopf mit Fragen wie: 'Werden wir genug zu essen haben? Und was werden wir trinken? Was sollen wir anziehen?'
32 Mit solchen Dingen beschäftigen sich nur Menschen, die Gott nicht kennen. Euer Vater im Himmel weiß doch genau, dass ihr dies alles braucht.
33 Sorgt euch vor allem um Gottes neue Welt, und lebt nach Gottes Willen! Dann wird er euch mit allem anderen versorgen.
34 Deshalb sorgt euch nicht um morgen - der nächste Tag wird für sich selber sorgen! Es ist doch genug, wenn jeder Tag seine eigenen Lasten hat."

Verurteilt niemanden!

7, 1 "Urteilt nicht über andere, damit Gott euch nicht verurteilt.
2 Denn so wie ihr jetzt andere verurteilt, werdet auch ihr verurteilt werden. Und mit dem Maßstab, den ihr an andere legt, wird man euch selber messen.
3 Warum siehst du jeden kleinen Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
4 Du sagst: 'Mein Bruder, komm her! Ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen!' Dabei hast du selbst einen Balken im Auge!
5 Du Heuchler! Entferne zuerst den Balken aus deinem Auge, dann kannst du klar sehen, um auch den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen.
6 Werft, was heilig ist, nicht vor die Hunde! Sie werden euch angreifen und in Stücke reißen. Und werft eure Perlen nicht vor die Säue! Sie werden die Perlen nur zertreten!"

Gott erhört Gebete

7 "Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet!
8 Denn wer bittet, der bekommt. Wer sucht, der findet. Und wer anklopft, dem wird geöffnet.
9 Würde jemand von euch seinem Kind einen Stein geben, wenn es um ein Stück Brot bittet?
10 Oder eine giftige Schlange, wenn es um einen Fisch bittet?
11 Wenn schon ihr hartherzigen Menschen euren Kindern Gutes gebt, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes schenken, die ihn darum bitten!
12 So wie ihr von den Menschen behandelt werden möchtet, so behandelt sie auch. Denn das ist die Botschaft des Gesetzes und der Propheten."

Zwei Wege

13 "Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso der Weg dorthin! Viele Menschen gehen ihn.
14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dorthin ist schmal. Deshalb finden ihn nur wenige."

Eine Warnung vor falschen Propheten

15 "Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe.
16 Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man sie an dem, was sie tun. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten.
17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte.
18 Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten.
19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt.
20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen."
(Lukas 6, 46; 13, 26-27)
21 "Nicht, wer mich dauernd 'Herr' nennt, wird in Gottes neue Welt kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
22 Am Tag des Gerichts werden zwar viele sagen: 'Aber Herr, wir haben doch als deine Propheten das weitergesagt, was du selbst uns aufgetragen hast! Wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und mächtige Taten vollbracht!'
23 Aber ich werde ihnen antworten: 'Ich kenne euch nicht, denn ihr habt nicht nach meinem Willen gelebt. Geht mir aus den Augen!'"

Ein festes Fundament

24 "Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf felsigen Grund baut.
25 Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist.
26 Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut.
27 Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es aus allen Fugen geraten und krachend einstürzen."

Die Wirkung der Bergpredigt

28 Als Jesus seine Rede beendet hatte, waren die Zuhörer von seinen Worten tief beeindruckt.
29 Denn anders als ihre Schriftgelehrten sprach Jesus mit einer Vollmacht, die Gott ihm verliehen hatte.


DIE BIBEL, Matthäusevangelium i.d. Übersetzung „Hoffnung für alle“




Briefe an die Gemeinden und
eine Vision am Ende


Die Briefe des Paulus sind die frühesten Zeugnisse des Neuen Testamentes. Sie wurden noch vor den Evangelien und vor der Apostelgeschichte geschrieben. In der Gemeindeversammlung wurden sie laut verlesen, und jeder konnte sie hören. Offensichtlich wurden sie als sehr wertvoll angesehen, so dass sie sorgfältigst aufbewahrt und von einer Generation an die nächste weitergegeben wurden.

Die Briefe – mit Ausnahme des Briefes an die Kirche von Rom – sind wie die eine Seite eines Gesprächs, als ob man also jemanden zuhören würde, der telefoniert. Wir erfahren, was Paulus sagt, aber wir erfahren nicht die Antwort der Christen auf der anderen Seite. So wissen wir auch nicht, wodurch sie ihn veranlasst haben, genau das zu sagen, was da jetzt steht. Wir müssen ihre Seite des Gespräches erschließen.

In den Briefen finden sich einige wunderbare Textpassagen, die zu verstehen nicht allzu schwer ist. Diese Auswahl gibt einige von ihnen wieder. Schließlich lesen Sie noch zwei Stellen aus dem allerletzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes.




Streitende Christen (Briefe an die Korinther)


Der erste Auszug aus einem Brief des Apostels Paulus stammt vom Anfang seines Briefes an die Gemeinde von Korinth in Griechenland. Er spricht dabei von einem Mann namens Apollos. Paulus hatte die Gemeinde von Korinth gegründet, und Apollos war einer seiner Gefährten, der eine ganze Zeit in Korinth bei den neu gewonnenen Christen verbrachte, um ihnen mehr über Jesus zu erzählen und sie zu lehren, was es bedeutete, ihm nach zu folgen. Offensichtlich hat er einen großen Eindruck auf sie gemacht. Auch Petrus, der Freund Jesu, war dort ziemlich angesehen, obwohl wir nicht wissen, ob er die Gemeinde tatsächlich jemals besucht hat. Aber auch wenn er nicht da war, war doch viel über ihn bekannt und über das, was er nach Jesu Tod und Auferstehung getan und gelehrt hat.

Paulus schrieb den Brief, während er sich in Ephesus aufhielt. Apollos war zu diesen Zeit bei ihm. Drei Männer aus der Kirche von Korinth waren ebenfalls nach Ephesus gekommen sowie auch irgendwelche Bekannten einer Frau namens Chloë, die ihm Neuigkeiten über die dortige Gemeinde brachten. So wusste Paulus ziemlich gut Bescheid über das, was in Korinth vor sich ging, und das, was er hörte, gefiel ihm zum Teil gar nicht.



AUS DEM ERSTEN BRIEF DES APOSTELS PAULUS AN DIE GEMEINDE IN KORINTH
(1. Korintherbrief)


SPALTUNGEN IN DER GEMEINDE DURCH PERSONENKULT


1. Kor. 1, 10 Brüder und Schwestern, im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, rufe ich euch auf: Seid einig! Bildet keine Gruppen, die sich gegenseitig bekämpfen! Haltet in gleicher Gesinnung und Überzeugung zusammen!

11 Durch Leute aus dem Haus von Chloë habe ich erfahren, dass es unter euch Auseinandersetzungen gibt. 12 Ich meine damit, dass ihr euch alle irgendeiner Gruppe zurechnet. Die einen sagen: »Ich gehöre zu Paulus!« Die andern: »Ich gehöre zu Apollos!«, oder auch: »Ich gehöre zu Petrus!« Und wieder andere erklären: »Ich gehöre zu Christus!«

13 Christus lässt sich doch nicht zerteilen! Ist vielleicht Paulus für euch am Kreuz gestorben? Oder wurdet ihr auf seinen Namen getauft?


Der eine und einigende Grund: die Botschaft vom Kreuz


17b Die Gute Nachricht darf ich aber nicht mit Worten tiefsinniger Weisheit verkünden; denn sonst verliert der Tod, den Christus am Kreuz gestorben ist, seinen ganzen Sinn.

18 Die Botschaft, dass für alle Menschen am Kreuz die Rettung vollbracht ist, muss denen, die verloren gehen, als barer Unsinn erscheinen. Wir aber, die gerettet werden, erfahren darin Gottes Kraft. 19 Gott hat doch gesagt: »Ich will die Weisheit der Weisen zunichte machen und die Klugheit der Klugen verwerfen.«

20 Wo bleiben da die Weisen? Wo die Kenner der Heiligen Schriften? Wo die gewandten Diskussionsredner dieser Welt? Was für diese Welt als größter Tiefsinn gilt, das hat Gott als reinen Unsinn erwiesen. 21 Denn obwohl die Weisheit Gottes sich in der ganzen Schöpfung zeigt, haben die Menschen mit ihrer Weisheit Gott nicht erkannt. Darum beschloss er, durch die Botschaft vom Kreuzestod, die der menschlichen Weisheit als Torheit erscheint, alle zu retten, die diese Botschaft annehmen.

22 Die Juden fordern von Gott sichtbare Machterweise; die Griechen suchen in allen Dingen einen Sinn, den die Vernunft begreift. 23 Wir aber verkünden den gekreuzigten Christus als den von Gott versprochenen Retter. Für Juden ist das eine Gotteslästerung, für die anderen barer Unsinn. 24 Aber alle, die von Gott berufen sind, Juden wie Griechen, erfahren in dem gekreuzigten Christus Gottes Kraft und erkennen in ihm Gottes Weisheit.

25 Gott erscheint töricht – und ist doch weiser als Menschenweisheit. Gott erscheint schwach – und ist doch stärker als Menschenkraft.


Nach welchem Maßstab Gott Menschen erwählt


26 Schaut doch euch selbst an, Brüder und Schwestern! Wen hat Gott denn da berufen? Es gibt ja nicht viele unter euch, die nach menschlichen Maßstäben klug oder einflussreich sind oder aus einer angesehenen Familie stammen. 27 Gott hat sich vielmehr in der Welt die Einfältigen und Machtlosen ausgesucht, um die Klugen und Mächtigen zu demütigen. 28 Er hat sich die Geringen und Verachteten ausgesucht, die nichts gelten, denn er wollte die zu nichts machen, die in der Welt etwas 'sind'. 29 Niemand soll sich vor Gott Rühmen können.

30 Euch aber hat Gott zur Gemeinschaft mit Jesus Christus berufen. Mit ihm hat er uns alles geschenkt: Er ist unsere Weisheit – die wahre Weisheit, die von Gott kommt. Durch ihn können wir vor Gott als gerecht bestehen. Durch ihn hat Gott uns zu seinem heiligen Volk gemacht und von unserer Schuld befreit. 31 Es sollte so kommen, wie es in den Heiligen Schriften steht: »Wer sich mit etwas rühmen will, soll sich mit dem rühmen, was der Herr getan hat.«



Paulus erinnert an sein erstes Auftreten


1. Kor. 2, 1 Brüder und Schwestern, als ich zu euch kam und euch Gottes verborgenen Plan zur Rettung der Menschen verkündete, habe ich euch doch nicht mit tiefsinniger Weisheit und geschliffener Redekunst zu beeindrucken versucht. 2 Ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu kennen als Jesus Christus, und zwar Jesus Christus, den Gekreuzigten. 3 Als schwacher Mensch trat ich vor euch und zitterte innerlich vor Angst. 4 Mein Wort und meine Botschaft wirkten nicht durch Tiefsinn und Überredungskunst, sondern weil Gottes Geist sich darin mächtig erwies. 5 Euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gründen, sondern auf die Kraft Gottes.


Der Personenkult beweist: Die Gemeinde ist noch nicht reif


Alle arbeiten am gleichen Werk


1. Kor. 3, 5 Nun, was ist denn Apollos? Und was ist Paulus? Gottes Helfer sind sie, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Jeder von uns beiden hat von Gott seine besondere Aufgabe bekommen. 6 Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat es wachsen lassen. 7 Es zählt also nicht, wer pflanzt oder wer begießt; es kommt alles auf Gott an, der es wachsen lässt.

8 Wir beide arbeiten an demselben Werk: der, der pflanzt, und der, der begießt; doch wird Gott jeden nach seinem persönlichen Einsatz belohnen.



Die Gemeinde als Bau und die Verantwortung der Bauleute


9 Wir sind also Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerland. Oder mit einem anderen Bild: Ihr seid Gottes Bau. 10 Nach dem Auftrag, den Gott mir gegeben hat, habe ich wie ein umsichtiger Bauleiter das Fundament gelegt. Andere bauen nun darauf weiter. Aber jeder soll sehen, wie er weiterbaut!

11 Das Fundament ist gelegt: Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen. 12-13 Es wird auch nicht verborgen bleiben, was jemand darauf baut, ob Gold, Silber oder wertvolle Steine, ob Holz, Schilf oder Stroh. Am Tag des Gerichts wird sich erweisen, ob es Bestand hat. Dann wird die Feuerprobe gemacht: Das Werk eines jeden wird im Feuer auf seinen Wert geprüft. 14 Wenn das, was ein Mensch gebaut hat, die Probe besteht, wird er belohnt. 15 Wenn es verbrennt, wird er bestraft. Er selbst wird zwar gerettet, aber so, wie jemand gerade noch aus dem Feuer gerissen wird.

16 Wisst ihr nicht, dass ihr als Gemeinde der Tempel Gottes seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt? 17 Wer den Tempel Gottes zugrunde richtet, wird dafür von Gott zugrunde gerichtet. Denn der Tempel Gottes ist heilig, und dieser Tempel seid ihr.



Es gibt keinen Grund zur Verherrlichung von Menschen


18 Niemand soll sich etwas vormachen! Wenn es welche unter euch gibt, die sich nach den Maßstäben dieser Welt für weise halten, müssen sie erst töricht werden nach diesen Maßstäben, um wirklich weise zu sein. 19 Was die Menschen für Tiefsinn halten, ist in den Augen Gottes Unsinn. In den Heiligen Schriften heißt es: »Gott fängt die Klugen im Netz ihrer eigenen Schlauheit.« 20 Und es heißt auch: »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen und weiß, wie sinnlos sie sind.«

21 Darum soll sich niemand etwas auf einen Menschen einbilden und mit dem von ihm bevorzugten Lehrer prahlen. Euch gehört doch alles, 22 ob es nun Paulus ist oder Apollos oder Petrus; euch gehört die ganze Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft. Alles gehört euch, 23 ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.


Die Not des Paulus


Zwei Briefe von Paulus an die Gemeinde in Korinth sind uns überliefert. Zwischen den beiden hat er die Gemeinde noch einmal besucht. Aber auch der zweite Brief zeigt, dass sich die Lage in Korinth nicht gebessert hat, im Gegenteil. Andere Judenchristen waren nämlich gekommen und hatten versucht, die Gemeinde gegen ihn aufzuhetzen. So hatte er beschlossen, sich zur Wehr zu setzen. Und seine Verteidigung ist sehr aufschlussreich. Sie zeigt uns, was er alles aushalten musste, seitdem er begonnen hatte, Jesus nachzufolgen und seine Liebe in allen Städten und Dörfern am Mittelmeer zu verkünden.


AUS DEM ZWEITEN BRIEF DES APOSTELS PAULUS AN DIE GEMEINDE IN KORINTH
(2. Korintherbrief)


Was Paulus für Jesus durchlitten hat. 2. Korinther 11, 16 – 33


Ich wiederhole: Niemand soll glauben, ich sei nicht ganz bei Verstand. Aber wenn es einer meint, dann soll er mich eben so nehmen, damit ich mich auch ein klein wenig anpreisen kann. Was ich jetzt sage, ist nicht im Sinne des Herrn gesagt. Ich spreche wie ein Unzurechnungsfähiger, wenn ich mich darauf einlasse. Aber weil so viele sich auf ihre Vorzüge berufen, will ich es auch einmal tun. Ihr seid ja vernünftig – und lasst euch deshalb von jedem Verrückten alles gern gefallen! Ihr duldet es, wenn einer euch unterdrückt, euch einwickelt und ausbeutet, euch verachtet und ins Gesicht schlägt. Ich muss zu meiner Schande gestehen, dazu war ich zu schüchtern.

Ich rede jetzt wirklich wie ein Verrückter: Womit andere prahlen, damit kann ich auch prahlen. Sie sind echte Hebräer? Das bin ich auch. Sie sind Israeliten? Das bin ich auch. Sie sind Nachkommen Abrahams? Das bin ich auch. Sie sind Diener Christi? Ich rede im Wahnsinn: ich bin es noch mehr! Ich habe viel härter für Christus gearbeitet. Ich bin öfter im Gefängnis gewesen. Ich bin schon viel mehr ausgepeitscht worden. Oft bin ich in Todesgefahr gewesen. Fünfmal habe ich von den Juden die neundunddreißig Schläge bekommen. Dreimal wurde ich ausgepeitscht, einmal bin ich gesteinigt worden. Ich habe drei Schiffbrüche erlebt; das eine Mal trieb ich eine Nacht und einen Tag auf dem Meer. Auf meinen vielen Reisen haben mich Hochwasser und Räuber bedroht. Juden und Nichtjuden haben mir nachgestellt. Es gab Gefahren in den Städten und in der Wüste, Gefahren auf hoher See und bei falschen Brüdern. Ich habe Mühe und Not durchgestanden. Ich habe oft schlaflose Nächte gehabt; ich bin hungrig und durstig gewesen. Oft habe ich überhaupt nichts zu essen gehabt oder ich habe gefroren, weil ich nicht genug anzuziehen hatte. Ich könnte noch vieles aufzählen; aber ich vill nur noch eines nennen: die Sorgte um alle Gemeinden, die mir täglich zu schaffen macht. Wenn irgendwo einer schwach ist, bin ich es mit ihm. Und wenn einer an Gott irre wird, trifft es mich tief.

Wenn ich schon prahlen muss, will ich mit meiner Schwäche prahlen. Gott, der Vater unseres Herrn Jesus, weiß, dass ich nicht lüge. Gepriesen sei er für alle Zeiten! Als ich in Damaskus war, stellte der Bevollmächtigte des Königs Aretas Wachen an die Stadttore, um mich zu verhaften. Aber durch eine Maueröffnung wurde ich in einem Korb heruntergelassen und entkam.




AUS DEM ERSTEN BRIEF DES APOSTELS PAULUS AN DIE GEMEINDE IN KORINTH
(1. Korintherbrief, Kapitel 12 und 13)


ÜBER DIE GABEN DES HEILIGEN GEISTES

Ihr seid der Leib Christi


1. Kor. 12, 1 Brüder und Schwestern! Ich komme nun zu den Fähigkeiten, die der Geist Gottes schenkt, und sage euch, was ihr darüber wissen müsst.

2 Ihr erinnert euch: Als ihr noch Ungläubige wart, seid ihr vor den stummen Götzen in Ekstase geraten. 3 Darum muss ich euch vor allem eines sagen: Wenn Gottes Geist von einem Menschen Besitz ergriffen hat, kann dieser nicht sagen: »Jesus sei verflucht!« Umgekehrt kann niemand sagen: »Jesus ist der Herr!«, wenn nicht der Heilige Geist in ihm wirkt.

4 Es gibt verschiedene Gaben, doch ein und derselbe Geist teilt sie zu. 5 Es gibt verschiedene Dienste, doch ein und derselbe Herr macht dazu fähig. 6 Es gibt verschiedene Wunderkräfte, doch ein und derselbe Gott schenkt sie – er, der alles in allen wirkt. 7 Doch an jedem und jeder in der Gemeinde zeigt der Heilige Geist seine Wirkung in der Weise und mit dem Ziel, dass alle etwas davon haben.

8 Die einen befähigt der Geist dazu, Gottes weisheitsvolle Pläne zu enthüllen; andere lässt er erkennen, was in einer schwierigen Lage getan werden soll. 9 Derselbe Geist gibt den einen besondere Glaubenskraft und den anderen die Kraft, zu heilen. 10 Der Geist ermächtigt die einen, Wunder zu tun; andere macht er fähig, Weisungen Gottes zu verkünden. Wieder andere können unterscheiden, was aus dem Geist Gottes kommt und was nicht. Die einen befähigt der Geist, in unbekannten Sprachen zu reden; anderen gibt er die Fähigkeit, das Gesagte zu deuten.

11 Aber das alles bewirkt ein und derselbe Geist. So wie er es will, teilt er jedem und jeder in der Gemeinde die eigene Fähigkeit zu.

Das Bild vom Körper und seinen Teilen:
Niemand hat seine Fähigkeiten für sich allein


12 Der Körper des Menschen ist einer und besteht doch aus vielen Teilen. Aber all die vielen Teile gehören zusammen und bilden einen unteilbaren Organismus. So ist es auch mit Christus: mit der Gemeinde, die sein Leib ist. 13 Denn wir alle, Juden wie Griechen, Menschen im Sklavenstand wie Freie, sind in der Taufe durch denselben Geist in den einen Leib, in Christus, eingegliedert und auch alle mit demselben Geist erfüllt worden.

14 Ein Körper besteht nicht aus einem einzigen Teil, sondern aus vielen Teilen. 15 Wenn der Fuß erklärt: »Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich nicht die Hand bin« – hört er damit auf, ein Teil des Körpers zu sein? 16 Oder wenn das Ohr erklärt: »Ich gehöre nicht zum Leib, weil ich nicht das Auge bin« – hört es damit auf, ein Teil des Körpers zu sein? 17 Wie könnte ein Mensch hören, wenn er nur aus Augen bestünde? Wie könnte er riechen, wenn er nur aus Ohren bestünde? 18 Nun aber hat Gott im Körper viele Teile geschaffen und hat jedem Teil seinen Platz zugewiesen, so wie er es gewollt hat. 19 Wenn alles nur ein einzelner Teil wäre, wo bliebe da der Leib? 20 Aber nun gibt es viele Teile, und alle gehören zu dem einen Leib.
21 Das Auge kann nicht zur Hand sagen: »Ich brauche dich nicht!« Und der Kopf kann nicht zu den Füßen sagen: »Ich brauche euch nicht!« 22 Gerade die Teile des Körpers, die schwächer scheinen, sind besonders wichtig. 23 Die Teile, die als unansehnlich gelten, kleiden wir mit besonderer Sorgfalt und die unanständigen mit besonderem Anstand. 24 Die edleren Teile haben das nicht nötig. Gott hat unseren Körper zu einem Ganzen zusammengefügt und hat dafür gesorgt, dass die geringeren Teile besonders geehrt werden. 25 Denn er wollte, dass es keine Uneinigkeit im Körper gibt, sondern jeder Teil sich um den anderen kümmert. 26 Wenn irgendein Teil des Körpers leidet, leiden alle anderen mit. Und wenn irgendein Teil geehrt wird, freuen sich alle anderen mit.

27 Ihr alle seid zusammen der Leib von Christus, und als Einzelne seid ihr Teile an diesem Leib. 28 So hat Gott in der Gemeinde allen ihre Aufgabe zugewiesen. Da gibt es erstens die Apostel, zweitens die, die prophetische Weisungen erteilen, drittens die, die zum Lehren befähigt sind. Dann kommen die, die Wunder tun oder heilen können, die Dienste oder Leitungsaufgaben übernehmen oder in unbekannten Sprachen reden. 29 Nicht alle sind Apostel, nicht alle erteilen prophetische Weisungen, nicht alle sind zum Lehren befähigt. Nicht alle können Wunder tun, 30 nicht alle Kranke heilen, nicht alle in unbekannten Sprachen reden, nicht alle diese Sprachen deuten. 31a Bemüht euch aber um die höheren Geistesgaben!


Liebe ist das Größte von allem (Das »Hohelied der Liebe«)


31b Ich zeige euch jetzt etwas, das noch weit wichtiger ist als alle diese Fähigkeiten.

1. Kor. 13, 1

Wenn ich die Sprachen aller Menschen spreche
und sogar die Sprache der Engel,
aber ich habe keine Liebe –
dann bin ich doch nur ein dröhnender Gong
oder eine lärmende Trommel.
2 Wenn ich prophetische Eingebungen habe
und alle himmlischen Geheimnisse weiß
und alle Erkenntnis besitze,
wenn ich einen so starken Glauben habe,
dass ich Berge versetzen kann,
aber ich habe keine Liebe –
dann bin ich nichts.
3 Und wenn ich all meinen Besitz verteile
und den Tod in den Flammen auf mich nehme,
aber ich habe keine Liebe –
dann nützt es mir nichts.

4 Die Liebe ist geduldig und gütig.
Die Liebe eifert nicht für den eigenen Standpunkt,
sie prahlt nicht und spielt sich nicht auf.
5 Die Liebe nimmt sich keine Freiheiten heraus,
sie sucht nicht den eigenen Vorteil.
Sie lässt sich nicht zum Zorn reizen
und trägt das Böse nicht nach.
6 Sie ist nicht schadenfroh,
wenn anderen Unrecht geschieht,
sondern freut sich mit,
wenn jemand das Rechte tut.
7 Die Liebe gibt nie jemand auf,
in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere;
alles erträgt sie mit großer Geduld.

8 Niemals wird die Liebe vergehen.
Prophetische Eingebungen hören einmal auf,
das Reden in Sprachen des Geistes verstummt,
auch die Erkenntnis wird ein Ende nehmen.
9 Denn unser Erkennen ist Stückwerk,
und unser prophetisches Reden ist Stückwerk.
10 Wenn sich die ganze Wahrheit enthüllen wird,
ist es mit dem Stückwerk vorbei.

11 Einst, als ich noch ein Kind war,
da redete ich wie ein Kind,
ich fühlte und dachte wie ein Kind.
Als ich dann aber erwachsen war,
habe ich die kindlichen Vorstellungen abgelegt.
12 Jetzt sehen wir nur ein unklares Bild
wie in einem trüben Spiegel;
dann aber schauen wir Gott von Angesicht.
Jetzt kennen wir Gott nur unvollkommen;
dann aber werden wir Gott völlig kennen,
so wie er uns jetzt schon kennt.

13 Auch wenn alles einmal aufhört –
Glaube, Hoffnung und Liebe nicht.
Diese drei werden immer bleiben;
doch am höchsten steht die Liebe.





ÜBER DIE AUFERSTEHUNG DER TOTEN (Kapitel 15)

Leben nach dem Tod


1. Kor. 15, 20 Nun aber ist Christus vom Tod auferweckt worden, und als der erste Auferweckte gibt er uns die Gewähr, dass auch die übrigen Toten auferweckt werden.

Wie sollen wir uns die Auferstehung vorstellen?
35 Aber vielleicht fragt jemand: »Wie soll denn das zugehen, wenn die Toten auferweckt werden? Was für einen Körper werden sie dann haben?«

36 Wie kannst du nur so fragen! Wenn du einen Samen ausgesät hast, muss er zuerst sterben, damit die Pflanze leben kann. 37 Du säst nicht die ausgewachsene Pflanze, sondern nur den Samen, ein Weizenkorn oder irgendein anderes Korn. 38 Gott aber gibt jedem Samen, wenn er keimt, den Pflanzenkörper, den er für ihn bestimmt hat. Jede Samenart erhält ihre besondere Gestalt. 39 Auch die Lebewesen haben ja nicht alle ein und dieselbe Gestalt. Menschen haben eine andere Gestalt als Tiere, Vögel eine andere als Fische.

40 Außer den Körpern auf der Erde aber gibt es auch noch solche am Himmel. Die Himmelskörper haben eine andere Schönheit als die Körper auf der Erde, 41 und unter ihnen leuchtet die Sonne anders als der Mond, der Mond wieder anders als die Sterne. Auch die einzelnen Sterne unterscheiden sich voneinander durch ihren Glanz.

42 So könnt ihr euch auch ein Bild von der Auferstehung der Toten machen. Was in die Erde gelegt wird, ist vergänglich; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist unvergänglich. 43 Was in die Erde gelegt wird, ist armselig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Herrlichkeit. Was in die Erde gelegt wird, ist hinfällig; aber was zum neuen Leben erweckt wird, ist voll Kraft.

Die Verwandlung der Lebenden und der letzte Sieg
53 Unser vergänglicher Körper, der dem Tod verfallen ist, muss in einen unvergänglichen Körper verwandelt werden, über den der Tod keine Macht hat.

54 Wenn das geschieht, wenn das Vergängliche mit Unvergänglichkeit überkleidet wird und das Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann wird das Prophetenwort wahr:

»Der Tod ist vernichtet!
Der Sieg ist vollkommen!
55 Tod, wo ist dein Sieg?
Tod, wo ist deine Macht?«

56 Die Macht des Todes kommt von der Sünde. Die Sünde aber hat ihre Kraft aus dem Gesetz. 57 Dank sei Gott, dass er uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, den Sieg schenkt!

58 Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, werdet fest und unerschütterlich in eurem Glauben und tut stets euer Bestes für die Sache des Herrn. Ihr wisst, dass der Herr euren Einsatz belohnen wird.





Christuslied


Auch in Philippi, einer bedeutenden Stadt in Makedonien, hat Paulus eine Gemeinde gegründet. Während er einmal im Gefängnis saß, schrieb er einen Brief an sie, in dem er ein wunderbares Lied zitierte. Es ist möglicherweise eines der frühesten christlichen Lieder überhaupt. Im Folgenden hören wir erst Paulus, der sich an die Christen in Philippi wendet, und dann das Lied selbst.


Philipper 2, 1 – 18

Der Weg, den Christus ging,
als Maßstab für das Leben der Christen


Phil. 2, 1 Bei euch gibt es doch das ermutigende Wort im Auftrag von Christus; es gibt den tröstenden Zuspruch, der aus der Liebe kommt; es gibt Gemeinschaft durch den Heiligen Geist; es gibt herzliches Erbarmen. 2 Dann macht mich vollends glücklich und habt alle dieselbe Gesinnung, dieselbe Liebe und Eintracht! Verfolgt alle dasselbe Ziel! 3 Handelt nicht aus Selbstsucht oder Eitelkeit! Seid bescheiden und achtet den Bruder oder die Schwester mehr als euch selbst. 4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil, sondern an den der anderen, jeder und jede von euch!

5 Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was für einen Maßstab Jesus Christus gesetzt hat:

6 Er war in allem Gott gleich,
und doch hielt er nicht gierig daran fest,
so wie Gott zu sein.
7 Er gab alle seine Vorrechte auf
und wurde einem Sklaven gleich.
Er wurde ein Mensch in dieser Welt
und teilte das Leben der Menschen.
8 Im Gehorsam gegen Gott
erniedrigte er sich so tief,
dass er sogar den Tod auf sich nahm,
ja, den Verbrechertod am Kreuz.

9 Darum hat Gott ihn auch erhöht
und ihm den Rang und Namen verliehen,
der ihn hoch über alle stellt.
10 Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen –
alle, die im Himmel sind,
auf der Erde und unter der Erde;
11 alle müssen feierlich bekennen:
»Jesus Christus ist der Herr!«
Und so wird Gott, der Vater, geehrt.






Abschließende Textsammlung

Zum Schluss sollen noch ein paar Verse und Textstellen aus dem Brief des Apostels Paulus an mehrere Gemeinden in Galatien, einer Gegend in der heutigen Türkei, und aus seinem Brief an die Christen von Rom wiedergegeben werden.


Mit Christus verbunden, Galater 3


Gal. 3, 26 - 28 Ihr seid also Gottes Kinder, weil ihr zum Vertrauen gefunden habt und mit Jesus Christus verbunden seid. Als ihr in der Taufe Christus übereignet wurdet, habt ihr Christus angezogen wie ein Gewand. Es hat darum nichts mehr zu sagen, ob einer Jude ist oder Nichtjude, ob er Sklave ist oder frei, ob Mann oder Frau.

Durch eure Verbindung mit Jesus Christus seid ihr alle zu einem Menschen geworden.



Zur Liebe befreit, Galater 5


Gal. 5, 13 - 24
Gott hat euch zur Freiheit berufen, Brüder! Aber missbraucht sie nicht als Freibrief für Selbstsucht und Lieblosigkeit. Vielmehr soll sich einer dem anderen unterordnen. Das ganze Gesetz ist erfüllt, wenn dieses eine Gebot befolgt wird: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst.“ Wenn ihr einander wie wilde Tiere beißt und fresst, dann passt nur auf, dass ihr euch nicht gegenseitig verschlingt.

Ich will damit sagen, lebt aus der Kraft, die der Geist Gottes gibt; dann müsst ihr nicht euren selbstsüchtigen Wünschen folgen. Die menschliche Selbstsucht kämpft gegen den Geist Gottes, und der Geist Gottes gegen die menschliche Selbstsucht; die beiden liegen im Streit miteinander, so dass ihr das Gute nicht tun könnt, das ihr doch eigentlich wollt. Wenn aber der Geist Gottes euer Leben bestimmt, dann steht ihr nicht mehr unter dem Zwang des Gesetzes.

Wohin die menschliche Selbstsucht führt, kann jeder sehen: zu Unzucht, Verdorbenheit und Ausschweifungen, Götzendienst und Zauberei, Streit, Gehässigkeit, Rivalität, Jähzorn, Geltungsdrang, Uneinigkeit und Spaltungen, Neid, Trunk- und Fesssucht und noch vieles dergleichen. Ich warne euch, wie ich es schon früher getan habe: Wer solche Dinge tut, für den ich kein Platz in Gottes neuer Welt.

Der Geist Gottes dagegen lässt als Frucht eine Fülle von Gutem wachsen, nämlich Liebe, Feude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Nachsicht und Selbstbeherrschung. Wer so lebt, hat das Gesetz nicht gegen sich. Das gilt von allen, die zu Jesus Christus gehören; denn sie haben ihre Selbstsucht mit allen Leidenschaften und Begierden ans Kreuz genagelt.





Aus dem Römerbrief Kapitel 5 – 8

ÜBERWINDUNG VON SÜNDE UND GESETZ. NEUES LEBEN AUS DEM GEIST

Römer 5, Gottes Liebe als Grund unserer Hoffnung


Röm. 5, 6 Diese Liebe zeigt sich darin, dass Christus sein Leben für uns hingegeben hat. Zur rechten Zeit, als wir noch in der Gewalt der Sünde waren, ist er für uns gottlose Menschen gestorben. 7 Nun wird sich kaum jemand finden, der für einen Gerechten stirbt; allenfalls opfert sich jemand für einen Wohltäter. 8 Wie sehr Gott uns liebt, beweist er uns damit, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.
9 Wenn wir aber jetzt bei Gott angenommen sind, weil Christus sein Leben für uns gab, dann werden wir durch ihn erst recht aus dem kommenden Strafgericht gerettet werden. 10 Als wir Gott noch als Feinde gegenüberstanden, hat er uns durch den Tod seines Sohnes mit sich versöhnt. Dann werden wir als mit Gott Versöhnte nun erst recht durch das Leben seines Sohnes vor dem Verderben gerettet werden.

Römer 8, Nicht mehr Sklaven, sondern Kinder


Röm. 8, 12 Brüder und Schwestern! Wir stehen also nicht mehr unter dem Zwang, unserer selbstsüchtigen Natur zu folgen. 13 Wenn ihr nach eurer eigenen Natur lebt, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber in der Kraft des Geistes euren selbstsüchtigen Willen tötet, werdet ihr leben.
14 Alle, die sich vom Geist Gottes führen lassen, die sind Gottes Söhne und Töchter. 15 Der Geist, den Gott euch gegeben hat, ist ja nicht ein Sklavengeist, sodass ihr wie früher in Angst leben müsstet. Es ist der Geist, den ihr als seine Söhne und Töchter habt. Von diesem Geist erfüllt rufen wir zu Gott: »Abba! Vater!« 16 So macht sein Geist uns im Innersten gewiss, dass wir Kinder Gottes sind. 17 Wenn wir aber Kinder sind, dann sind wir auch Erben, und das heißt: wir bekommen teil am unvergänglichen Leben des Vaters, genauso wie Christus und zusammen mit ihm. Wie wir mit Christus leiden, sollen wir auch seine Herrlichkeit mit ihm teilen.

Nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes


31 Was bleibt zu alldem noch zu sagen? Gott selbst ist für uns, wer will sich dann gegen uns stellen? 32 Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern hat ihn für uns alle in den Tod gegeben. Wenn er uns aber den Sohn geschenkt hat, wird er uns dann noch irgendetwas vorenthalten? 33 Wer kann die Menschen anklagen, die Gott erwählt hat? Gott selbst spricht sie frei. 34 Wer kann sie verurteilen? Christus ist für sie gestorben, ja noch mehr: Er ist vom Tod erweckt worden. Er hat seinen Platz an Gottes rechter Seite. Dort tritt er für uns ein.
35 Kann uns noch irgendetwas von Christus und seiner Liebe trennen? Etwa Leiden, Angst und Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahren für Leib und Leben oder gar die Hinrichtung? 36 Es ergeht uns wirklich so, wie es in den Heiligen Schriften steht: »Weil wir zu dir, Herr, gehören, sind wir ständig in Todesgefahr. Wir werden angesehen wie Schafe, die zum Schlachten bestimmt sind.«
37 Aber mitten in alldem triumphieren wir als Sieger mit Hilfe dessen, der uns so sehr geliebt hat. 38 Ich bin ganz sicher, dass nichts uns von seiner Liebe trennen kann: weder Tod noch Leben, weder Engel noch Dämonen noch andere gottfeindliche Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Himmel noch Hölle. Nichts in der ganzen Welt kann uns jemals trennen von der Liebe Gottes, die uns verbürgt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.




Visionen vom Himmel


Das letzte Buch der Bibel heißt Offenbarung des Johannes. Es gibt uns eine Vision vom endgültigen Sieg über die dunklen Mächte, vom Königreich Gottes und vom Himmel. Die Bibel fängt mit einer großen Wassermenge an, die sich aus der Dunkelheit erhebt, und einem Garten. Sie endet damit, dass diese Wassermenge fort ist und sich eine Stadt anstelle des Gartens erhebt. Und doch findet sich der Garten des Anfangs ganz deutlich in der Vision der himmlischen Stadt wieder. Wie die Bibel mit Gott beginnt, so endet sie in der Offenbarung auch mit Gott.
Wir haben mit Gott angefangen und wir hören auf mit Gott. Natürlich sind wir die ganze Zeit nahe bei Gott gewesen. Die Bibel ist das Buch Gottes. Es handelt von Gott, es leuchtet durch Gott. Gott ist viel, viel größer als die Bibel. Allerdings ist die Bibel selbst nicht Gott, auch wenn manche es glauben. Aber über alle Jahrhunderte hinweg sind Menschen auf den Seiten der Bibel Gott begegnet und habern, überwältigt von Gottes Freundschaft und Liebe, darin Kraft und Weisheit gefunden, in seinem Geiste zu arbeiten.
Die ganze Bibel handelt davon, wie die Menschen Gemeinschaft mit Gott haben können.
Es folgen jetzt abschließende Textabschnitte aus der Offenbarung.


DIE NEUE WELT GOTTES (Offenbarung 21,1–22,5)

Der neue Himmel und die neue Erde


Offbg. 21, 1 Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Der erste Himmel und die erste Erde waren verschwunden und das Meer war nicht mehr da.

2 Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam. Sie war festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. 3 Und vom Thron her hörte ich eine starke Stimme rufen: »Dies ist die Wohnstätte Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Gott selbst wird als ihr Gott bei ihnen sein. 4 Er wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei.«

Die Stadt als das wiederhergestellte Paradies


Offbg. 22, 1 Der Engel zeigte mir auch den Strom mit dem Wasser des Lebens, der wie Kristall funkelt. Der Strom entspringt am Thron Gottes und des Lammes 2 und fließt entlang der Hauptstraße mitten durch die Stadt. An beiden Seiten des Flusses wachsen Bäume: der Baum des Lebens aus dem Paradies. Sie bringen zwölfmal im Jahr Frucht, jeden Monat einmal. Ihre Blätter dienen den Menschen aller Völker als Heilmittel. 3 In der Stadt wird es nichts mehr geben, was unter dem Fluch Gottes steht.

Der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt stehen. Alle, die dort sind, werden Gott als Priester dienen, 4 sie werden ihn sehen, und sein Name wird auf ihrer Stirn stehen. 5 Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder Lampen- noch Sonnenlicht. Gott, der Herr, wird über ihnen leuchten, und sie werden in alle Ewigkeit als Könige herrschen.

 

 

Quelle:

Bibeltexte aus der „Gute Nachricht“ Bibel und

Editorial aus „Das Buch der Bücher“ - Die Bibel nacherzählt von Trevor Dennis (Herder)

 



Zum Weiterlesen...


wichtige Bibelstellen – Essenz christlichen Glaubens

Die Zehn Gebote
2. Mose 20, 1-17
5. Mose 5, 1-21


Hoffnung auf das Friedensreich
Jesaja 65, 16b-25
Sacharja 9, 9-10


Das wichtigste Gebot
Matthäus 22, 34-40
Markus 12, 28-34
Römer 13, 8-10

Feindesliebe
Matthäus 5, 43-48

Hoheslied der Liebe
1. Korinther13

Einigkeit
Epheser 4, 1-6

Dank
Kolosser 3, 15-17
Lukas 17, 11-19

Freude
Römer 12, 12-15
Philipper 4, 4
Psalm100

Christus, unser Leben
Philipper 1, 21
Galater 2, 19-20
Römer 14, 7-9

Bergpredigt mit Seligpreisungen
Matthäus 5-7

Christus begegnet uns im Mitmenschen
Matthäus 25, 31-46

Soziale Gerechtigkeit
3. Mose 19, 1-37

Frieden mit Gott
Römer 3, 21-26
Römer 5, 1-11
2. Korinther 5, 14-21

Das ewige Wort
Johannes 1, 1-18

Der gute Hirte
Johannes 10, 1-30

Weg und Wahrheit
Johannes 14, 6

Auferstehung
Matthäus 22, 23-33
Lukas 20, 27-38
1. Korinther 15

Wiederkunft Jesu
Matthäus 24, 29-51
Markus 13, 24-37
1. Thessalonicher 4, 13-18
2. Petrus 3

Gottes neue Welt
Offenbarung 21, 1-22, 5



__________________________________________________________

Wenn Sie noch keine Bibel haben und möchten gern das Buch der Bücher selbst besitzen, um jederzeit darin zu lesen, dann schreiben Sie mir! Ich schenke Ihnen eine gebrauchte und gut erhaltene Bibel oder das NT gegen Erstattung der Unkosten. Sie bezahlen nur das Porto. Bitte beachten: gilt nur, solange Vorrat. Abgabe begrenzt auf je 1 Stück pro Haushalt!

info@hoffnungsvoll.com




JESUS CHRIST

In Genesis, He's the breath of life
In Exodus, the Passover Lamb
In Leviticus, He's our High Priest
Numbers, The fire by night
Deuteronomy, He's Moses' voice
In Joshua, He is salvation's choice
Judges, law giver
In Ruth, the kinsmen-redeemer
First and second Samuel, our trusted prophet
In Kings and Chronicles, He's sovereign
Ezra, true and faithful scribe
Nehemiah, He's the rebuilder of broken walls and lives
In Esther, He's Mordecai's courage
In Job, the timeless redeemer
In Psalms, He is our morning song
In Proverbs, wisdom's cry
Ecclesiastes, the time and season
In the Song of Solomon, He is the lover's dream
In Isaiah, He's Prince of Peace
Jeremiah, the weeping prophet
In Lamentations, the cry for Israel
Ezekiel, He's the call from sin
In Daniel, the stranger in the fire
In Hosea, He is forever faithful
In Joel, He's the Spirits power
In Amos, the arms that carry us
In Obadiah, He's the Lord our Savior
In Jonah, He's the great missionary
In Micah, the promise of peace
In Nahum, He is our strength and our shield
In Habakkuk and Zephaniah, He's pleading for revival
In Haggai, He restores a lost heritage
In Zechariah, our fountain
In Malachi, He is the son of righteousness rising with healing in His wings
In Matthew, Mark, Luke and John, He is God, Man, Messiah
In the book of Acts, He is fire from heaven
In Romans, He's the grace of God
In Corinthians, the power of love
In Galatians, He is freedom from the curse of sin
Ephesians, our glorious treasure
Philippians, the servants heart
In Colossians, He's the Godhead Trinity
Thessalonians, our coming King
In Timothy, Titus, Philemon He's our mediator and our faithful Pastor
In Hebrews, the everlasting covenant
In James, the one who heals the sick.
In First and Second Peter, he is our Shepherd
In John and in Jude, He is the lover coming for His bride
In the Revelation, He is King of Kings and Lord of Lords
The prince of peace, The Son of man, The Lamb of God
The great I AM
He's the alpha and omega
Our God and our Savior
He is Jesus Christ the Lord