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DIE BIBEL,
Neues Testament
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Literaturtipps

Jesus - der Zenlehrer. Das Herz seiner Lehre
Kenneth S. Leong
Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 1., Neuausg. (November 2006)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3451057875
ISBN-13: 978-3451057878
Aus einer Rezension:
Dieses Buch ist eine grosse Bereicherung für alle Menschen, die in unserer leistungsorientierten Welt Halt suchen. - Der Autor erklärt an Hand verschiedener Gleichnisse aus den Evangelien, dass Jesus eine Zen-Buddhistische Denkweise und Lebenseinstellung hatte.
Ich kann das Buch ohne Einschränkung jedem spirituell interessierten Menschen empfehlen.
Der Autor beschreibt auf eine bescheidene, nicht rechthaberische, Art verschiedene Aspekte des Lebens und zeigt dem Leser die vielen Entsprechungen zwischen dem Zen-Buddhismus und der Spiritualität Jesu auf. Sowohl Jesus als auch Zen betonen die Wichtigkeit der Ausrichtung der Aufmerksamkeit nach innen und machen einem klar, dass das spirituelle Leben nichts mit dem Zurschaustellen von Äusserlichkeiten zu tun hat.
Die Religionen werden oft mit einem bestimmten System von Dogmen, Überzeugungen, Regeln und Ritualen gleichgesetzt. Als solche neigt die offizielle Religion dazu, formal, institutionell und politisch zu werden, was die Abkehr vieler heutiger Menschen zur Folge hat.
Die Spiritualität dagegen befasst sich mit dem, was in die Tiefe reicht und individueller Natur ist. Bei ihr geht es nicht um etwas, das uns von aussen auferlegt wird, sondern das wir von innen nach aussen tragen. Sie hat mehr mit dem Alltagsleben als mit dem Aussergewöhnlichen zu tun, mehr mit dem Gewöhnlichen als mit dem Besonderen.
Spiritualität ist Harmonie mit sich selbst, Harmonie mit anderen, Harmonie mit der Welt, Harmonie mit Gott.
Beim Zen und auch bei Jesus geht es darum, das Überflüssige und Vordergründige zu überwinden und zum wirklich Wichtigen vorzudringen: zur Selbsterkenntnis. Deshalb hat Jesus gesagt, das Reich Gottes sei in uns: man kann es aber nur im Zustand der Leere schauen, wenn das Herz nicht blockiert ist durch alle möglichen Fixierungen auf materielle, sinnliche, psychische, intellektuelle und sogar spirituelle Dinge. Hier zeigt sich die grösste Übereinstimmung zwischen den Lehren Jesu und dem Zen.
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"Credo. Ein Glaube, der alle verbindet"
David Steindl-Rast,
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Verlag Herder; Auflage: 4 (7. September 2010)
ISBN-10: 3451303566
ISBN-13: 978-3451303562
Sehr empfehlenswert!
Das
apostolische Credo besteht nur aus 77 Worten. Es ist die älteste
erhaltene Zusammenfassung des christlichen Glaubens. Jeden Satz befragt
Steindl-Rast: »Was heißt das eigentlich?«, »Woher wissen wir das?« Und:
»Warum ist das so wichtig?« Und plötzlich spricht dieser alte Text ganz
neu und enthüllt eine universelle Botschaft von Vertrauen, Mitgefühl,
Frieden, Liebe und Erkenntnis.
Pressestimmen
"Der Glaube, der es verdient, katholisch genannt zu werden, drückt sich in einer Vielfalt von Religionen aus - davon ist der in Österreich aufgewachsene amerikanische Benediktiner David Steindl-Rast überzeugt." (Rheinischer Merkur)"Steindl-Rasts Buch ist deshalb nicht nur ein Beitrag zum Dialog der Religionen. Es ist auch eine Heranführung der Christen an ihren hinter alten Wörtern und Bildern fremd gewordenen Glauben." (Badische Zeitung )
"Steindl-Rast lässt den Leser einen Hauch davon spüren, was das Prinzip von Jesus gewesen sein muss, was echte Menschenliebe bedeutet. Hätte die katholische Kirche elf mehr, die aus dem Holz von Bruder David geschnitzt sind, dann würden sich ihre Probleme wie leere Kirchen und die Abwendung der kritischen Intelligenz langsam in Luft auflösen."
(Die Presse )
Details.PDF Rezension
Roland R. Ropers Obl.O.S.B.
Religionsphilosoph & Publizist
Der Himmel beginnt in Dir: Das Wissen der Wüstenväter für heute
Anselm Grün
Verlag: Herder, Freiburg; Auflage: 10 (Januar 2008)
ISBN-10: 3451271842
ISBN-13: 978-3451271847
Klappentext
Dieses Buch schöpft aus den reichen Quellen der Spiritualität, wie sie die frühen christlichen Mönche des 3.- 6. Jahrhunderts n. Chr. gelebt haben. In verblüffender Weise entspricht sie dem heutigen Bedürfnis nach einer Lebenspiritualität von unten, die nicht immer sofort und beständig den Blick zum Himmel richtet, sondern "bei uns und unseren Leidenschaften beginnt" (A. Grün). Der Weg zur Gotteserfahrung führt bei den Wüstenvätern über die Selbstwahrnehmung, über die intensive Beschäftigung mit den eigenen Gedanken, Gefühlen, Träumen und dem eigenen Körper. Der Autor schöpft aus den zeitlich weit zurückliegenden, verborgenen Quellen eines Wissens, die wie neu in unser Leben sprudeln.
Rezension
Ein großes, tiefes Buch, voll eindrucksvoller Texte zur tiefen Spiritualität der Wüstenväter. Die Wüste ist ein besonderer Ort, auch für spirituelle Erfahrung. Für mich war dieses Buch eine herzlich erfrischende Neuentdeckung, wie eine Fortschreibung der Tipps aus den Briefen der Apostel im Neuen Testament.
Das Glaubensbekenntnis – am Neuen Testament kritisch erklärt
Autor: Günter Unger (Pfarrer an der Ev.-luth. Gethsemane Kirche in München)
Verlag: Kohlhammer (April 2009)
ISBN-10: 9783170208247
ISBN-13: 978-3170208247
ASIN: 3170208241
Ein Glaubensbekenntnis legt den Glauben dar, es ist aber auch ein 'Bekenntnis'. Es artikuliert die Identität des Christlichen und lässt sich als „Orientierungswissen" auf dem Weg zu authentischem Leben verstehen: Zum Bekennen gehört, dass die Inhalte des Geglaubten in Beziehung gesetzt werden zu der mit ihnen gemachten oder gerade an ihnen gewonnenen Lebenserfahrung.
Nach wie vor gibt es zur Aufgabe, das Glaubensbekenntnis auszulegen und zu erklären, keine Alternative. Eine Einführung in das Glaubensbekenntnis ist aber kein Grundkurs in kirchlicher Dogmatik, sondern der Versuch der Einsichtnahme in die Entstehung von Grundgedanken des Neuen Testaments. Das bedeutet, dass Maßstäbe und Ergebnisse der neutestamentlichen historisch-kritischen Exegese prinzipiell auch auf die Sätze des Glaubensbekenntnisses zu übertragen sind. Hier liegt der Schlüssel zu neuem nachvollziehenden Verstehen.
Das Glaubensbekenntnis – am Neuen Testament kritisch erklärt, Beschreibung und Rezensionen.PDF
Abschied vom Kinderglauben
Ein Kursbuch für aufgeklärtes Christsein
von Wolfgang Pauly
Taschenbuch, 253 Seiten
Publik-Forum Edition, 2008
ISBN 978-3-88095-173-0
Klappentext
Den
christlichen Glauben verantwortugsvoll und aufgeklärt in der Moderne zu
leben und seine zentralen Inhalte kritisch zu reflektieren. Darum geht
es in diesem Buch... Anhand von zehn zentralen Begriffen wird die
offizielle Position des Lehramtes referiert. Gefragt wird dabei auch
nach Verengungen und Verobjektivierungen in deren jeweiligen
geschichtlichen Deutungen. Gesucht werden kreative neue Möglichkeiten
der Interpretation, die existenzielle Fragen der Menschen von heute
beantworten und dem differenzierten Weltbild der Moderne gerecht werden.
von Dr. Rolf Dabelstein (Pfarrer in der nordelbischen Landeskirche)
Kreuz Verlag Theologie (2006) – Was Menschen bewegt
126 Seiten
EAN 9783783126860
Kurzbeschreibung
Der Heilige Geist (Paraklet) ist die dritte Ausprägung des dreieinigen Gottes und zugleich die schwierigste.
So widmet die Theologie ihm eine eigene Disziplin innerhalb der Systematik: Die Pneumatologie (griech. Pneuma - der Geist) beschäftigt sich unter anderem mit der Wirkung des Heiligen Geistes, dem Pfingstgeschehen und dem Zusammenspiel von Vater, Sohn und Geist.
Rolf Dabelstein stellt die Problematik, den Stand der Diskussion, die Bedeutung und die Wirkung des Heiligen Geistes für Theologie und kirchliche Praxis vor:
kompakt, kompetent und verständlich.
Persönliche Meinung:
„Der Geist weht unter uns. Doch oft nehmen wir ihn nicht wahr.“ so schreibt Rolf Dabelstein im ersten Kapitel.
Für mich ist sein wunderbares Büchlein auch eine Bewusstseins-Erweiterung und wie ein Andachtsbuch zu lesen. Mit vielen wörtlichen Zitaten aus der Bibel und der Literatur zum Thema der Gegenwart Gottes.
Eine besondere Bereicherung im zweifachen Hinblick auf die Erfahrung und Vision des erhöhten Christus, dem PANTOKRATOR oder KOSMOKRATOR - und seiner Gemeinde, dem mystischen Leib Christi.
Immer wieder stellt Dabelstein die Frage, welche Wirkungen der Geist zeigt und welche Folgen es hat, wenn wir uns in seinem Kraftfeld bewegen. Ein tolle Ermutigung und Hilfe im spirituellen Leben und Alltag!
Inhalt
1. Erfahrungen des Geistes
2. Der Geist des Lebens
3. Der Geist Christi
4. Der Heilige Geist als Schöpfer des Lebens
Credo
Für Zeitgenossen des 21. Jahrhunderts
HANS KÜNG, JEAN-LUIS GINDT
Auf 24 Seiten veröffentlicht Publik-Forum Hans Küngs prägnante Interpretationen der Glaubensartikel des CREDOS. Jean-Louis Gindt, Religionspädagoge am Athenäum in Luxemburg, formuliert die Kurzfassung aus dem 250seitigen CREDO-Buch des weltbekannten Theologen. Die erarbeiteten Texte erprobte der Religionspädagoge sowohl im Unterricht, wie auch in seiner Kirchengemeinde mit guter Resonanz. Das heißt: Das Publik-Forum-DOSSIER ist nicht nur für den Religionsunterricht wertvoll, sondern ebenfalls für Glaubensgespräche in Kirchengemeinden, kirchlichen Verbänden und Gesprächskreisen allgemeiner Art. Nicht zuletzt aber sind die Texte für alle Gläubigen und Zweifelnden ein Gewinn.
www.publik-forum.de/shop/Default.asp?bestellnr=2595&titel=Credo
Gott - Geheimnis unseres Heils
Biblische Namen und Bilder für Gott
Dirk Grothues
Aktuelle Schriften, Johannes-Verlag-Leutesdorf
ISBN 3-7794-1331-0
Diese Blicke auf Gott erweisen sich als Leitfaden für Einkehrtage und zugleich als hilfreiche Orientierung für den Menschen und sein Leben. Nur wer Gott kennt, kennt den Menschen. Und nur in der gelebten Beziehung zu Gott findet der Mensch zur Höhe seines Menschseins. Gerade auch diie jüngste Geschichte lehrt uns und unterstreicht, wie notwendig es ist, sich mit hörendem Herzen dem Gott zu öffnen, der sich selbst den Menschen offenbart hat.
Musste Jesus für uns sterben?
Deutungen des Todes Jesu
Helmut Fischer
TVZ, ISBN 978-3-290-17469-9
Der Gedanke, dass Jesus »für uns« gestorben ist, ja, dass er für unser Heil sogar sterben »musste«, hat in unserer pluralistischen und säkularen Welt seine einstige Plausibilität verloren. Es steht uns jedoch jederzeit ein geradliniger Weg offen, der zur Klarheit darüber führt, wovon in den Symbolen von und um Jesu Tod die Rede ist: Es ist der Weg zu den Quellen. Dazu lädt der vorliegende Text ein, nicht nur verunsicherte Christen, sondern alle, die den Gehalt eines der zentralen christlichen Symbole ohne Vorurteile verstehen möchten. Helmut Fischer, erfahrener Lehrer und Kommunikator, wendet sich mit seinem knappen, theologisch fundierten und gut verständlichen Text an alle, die eine gemeinsame Informationsbasis brauchen und die sich auf eine zuverlässige Übersicht stützen wollen.
STELLVERTRETUNG
Theologische, philosophische und kulturelle Aspekte. Bd 1: Interdisziplinäres Symposion Tübingen 2004
Neukirchener
ISBN 978-3-7887-2146-6
"Stellvertretung" ist ein Schlüsselbegriff der Theologie und ihrer Nachbardisziplinen. Die mit ihm verbundene Frage lautet nicht, ob Schuld übertragbar ist oder nicht, sondern ob einer da ist, der sich in dieser Situation mit uns identifiziert und zwischen uns und unsere Vergangenheit tritt, um uns für Gott und die Welt wieder erträglich zu machen. Begriff und Phänomen der Stellvertretung waren das Thema eines Tübinger Symposions, das im vorliegenden Band dokumentiert wird.
Der gekreuzigte Gott
Das Kreuz Christi als Grund und Kritik christlicher Theologie
Jürgen Moltmann
Chr. Kaiser Gütersloher Verlagshaus
ISBN 9-783579-050164
Der gekreuzigte Gott von Jürgen Moltmann behandelt nicht
mehr die alte theologische Frage, was der Tod Christi für die Menschheit
bedeutet, sondern die, was er für Gott bedeutet. Weniger theologisch
ausgedrückt geht es um eine Theologie nach Auschwitz.
Die Grunderfahrung, die Moltmann zum vertieften Glauben
führte, war die der Verlassenheit von Gott. Er hatte sie im Feuersturm von
Hamburg gemacht und erlebte sie wieder, als er sich für das Geschehen von
Auschwitz mitverantwortlich fühlte. Trost gab ihm in dieser Situation nur, dass
Christus dieselbe Erfahrung der Gottesverlassenheit gemacht hatte.
Von der Gottverlassenheit Jesu her kommt er zu folgenden
Hauptaussagen über Gott:
Gott ist leidensfähig, denn sonst wäre die
Passionsgeschichte Christi keine Offenbarung Gottes. Gott liebt sein Volk und
die Gerechtigkeit. Deshalb leidet er mit allen Leidenden, weil er an ihrem
Schicksal teilnimmt. Aber er leidet anders als sie. Er erleidet nicht das
Sterben, er leidet unter dem Tod seines Sohnes. Nur wenn Gott leidet, kann die
Auferstehung Heilsbedeutung für die Welt gewinnen.
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