Traum: mein Flug von den Klippen übers Meer














Was ist Mystik?

DER UNTERSCHIED

  • Nicht Aufstieg zur Gotteserkenntnis, sondern Abstieg
  • Der Mensch geht in Innerstes um sein Ich zu verlassen
  • Keine Vernichtung des Ichs, sondern Versenkung in Gott
  • Nicht nur vita contemplativa sondern gerade vita activa
  • Gerechtigkeit aus dem Lebenswandel
  • Keine Rechtfertigung, die vor Gericht zur Geltung gebracht werden könnte
  • Nicht tote Gesetzlichkeit, sondern Herzensgüte


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Kurzfassung über Meister Eckhart: VEREINIGUNG DER SEELE.PPS







Josua 1, 9

Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.








Einer fragte, was mystische Erfahrung sei, ...

... ein Freund der Mystik antwortet ihm:
"Es ist ein Zustand vollkommenen Glücks,
da sich Zeit und Ewigkeit, Erde und Himmel berühren."
"Und wie kann die Seele in diesen Zustand kommen?", fragte jener weiter.
"Indem sie alles aufgibt, was sie von Gott trennt,
und sich in seine geöffneten Arme fallen läßt."
Da wurde jener traurig und sagte: "Das kann ich nicht tun,
denn ich habe Angst, mich zu verlieren."
Der Freund der Mystik antwortete: "Gerade darin liegt das Glück.
Denn wer sich in Gott verliert, findet sich."

Wolfgang Böhme, Da geschieht eine selige Stille.
Annäherungen an Mystik. Düsseldorf: Patmos 2000




















Zitate von Kenneth S. Leong

Lachen ist der Anfang der Befreiung. Wir müssen lernen, weniger verbissen und ernst zu sein und uns innerlich zu lösen. So gesehen ist Humor ein wesentlicher Bestandteil des Erwachens.

Das Zen ist eine Disziplin, um das Leben einfacher zu machen. Das chinesische Schriftzeichen für das Wort "Zen" besteht aus zwei Grundzeichen, von denen das eine "Offenbarung" bedeutet, das andere "Einfachheit". Demnach wird das Zen als die Wahrheit bezeichnet, die sich in der Einfachheit offenbart.

Die Aussprüche Jesu sind spirituelle Poesie. Betrachten wir sie nur mit der Brille der institutionellen Religion, rühren wir nicht an ihr Wesen. Vielmehr müssen wir uns auf unsere eigene "seelische Kompetenz" verlassen, um in Resonanz mit ihnen zu kommen. Wir müssen mit unserem eigenen Herzen die Wahrheit und Schwingung der Worte Jesu erfühlen.

Die Sanftheit ist der Schlüssel dafür, daß Schönheit ins Leben einzieht und die Arbeit heilige Qualität gewinnt. Sanft sein bedeutet, dem Weg der Natur folgen, nicht gegen sie angehen, wodurch keine Energie vergeudet und die Effizienz erhöht wird.

Die Wahrheit gleicht dem Leben darin, daß man sie nicht eingefrieren kann, ohne sie zu töten. Spirituell wachsen heißt die Wahrheit jeden Tag neu entdecken.

Echte Liebe bedeutet den Tod des Ego, des falschen Selbst. Hier treffen sich Zen und christliche Liebe. Liebe ist nur möglich, wenn man seinen Geist nicht an irgendetwas hängt, und das bedeutet, daß das Ego verschwindet.

Echte Spiritualität mit der sie begleitenden Freude, dem Frieden und der Freiheit ist eine Frage des richtigen Sehens und nicht des Glaubens.

Ein sicheres Anzeichen eines falschen Glaubens ist die militante Einstellung. Während echter Glaube sich durch Sanftheit auszeichnet, mit der er sich auf alle Bereiche des Lebens einlässt, ist falscher Glaube unschwer daran zu erkennen, daß er verbissen, unflexibel, paranoid und verzweifelt darauf aus ist, "recht" zu haben.


Im Anfang war das Tao.
Das Tao ist bei Gott.
Tao ist Gott.
Johannes 1,1 in der chinesischen Übersetzung

Quelle:
Kenneth S. Leong, Jesus - Der Zenlehrer














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Die Liebe vereinigt Himmel und Erde.







Link:

Gesellschaft der Freunde christlicher Mystik e.V.
www.gfcm.de
www.gfcm.de/links.html