Man kann glauben, dass Gott ist
und in seinem Rücken leben;
Wer ihm vertraut,
lebt in seinem Angesicht.
(Martin Buber)
Der gute Hirte
Entwurf einer modernen Zusammenfassung
Im VERTRAUEN dem NEUEN TAG begegnen
Ihr wisst doch,
dass jetzt die Stunde schlägt!
Es ist höchste Zeit für euch,
aus dem Schlaf aufzuwachen.
Denn unsere Rettung ist nahe –
näher als damals,
als wir zum Glauben kamen.
Die Nacht geht zu Ende,
der Tag bricht schon an.
Lasst uns alles ablegen,
was die Dunkelheit mit sich bringt.
Lasst uns stattdessen die Waffen anlegen,
die das Licht uns verleiht.
Jetzt wollen wir im Lichte des Tages
ein einwandfreies Leben führen –
ohne Fress- und Saufgelage,
ohne Bordellbesuche und Orgien,
ohne Streit und Eifersucht.
Nein, zieht Jesus Christus , den Herrn, an –
wie ein neues Kleidungsstück.
Und sorgt euch nicht so sehr
um euer leibliches Wohlergehen.
Sonst gewinnt die Begierde wieder Macht über euch.
BASISBIBEL, Römer 13, 11 - 14
Im BETEN das BEKENNTNIS
Heiliger Geist, göttliche Kraft, komm!
(COMPASSION)
Nimm uns die Scheu vor dir
und Angst vor Enttäuschungen.
Begegne uns,
bring uns Trost, Segen und Heilung.
Schenke uns Geduld und
Langmut in der Fürbitte.
Heiliger Geist, bleib bei uns.
Heiliger Geist, komm!
(GRACE)
Schenke uns Einsicht, (unvermeidbare)
Schmerzen ohne Zorn zu tragen.
Schenke uns Kraft zu verzeihen
und das rechte Gedenken
deiner liebevollen Taten in Dankbarkeit.
Nimm uns in Schutz und behüte uns
vor allem Bösen und Schaden.
Heiliger Geist, bleib bei uns.
Heiliger Geist, komm!
(MISSION)
Stärke uns im
Kampf gegen die Armut
und für Frieden, Gerechtigkeit
und Bewahrung der Schöpfung.
Deine Wirklichkeit ist schon da.
Wir wollen dazu unseren Teil beitragen.
Komm, Heiliger Geist, hilf uns.
Heiliger Geist, komm!
(RESISTANCE)
Stärke uns im Kampf gegen die
Ausbeutung, die Gewinnsucht
und Korruption.
Gib uns den Mut zu widersprechen,
aufzudecken und zu gestehen.
Deine Wege und Ordnungen sind für alle da.
Komm, Heiliger Geist, komm zu uns.
Komm, Heiliger Geist, göttliche Kraft, führ uns hin zu dir.
Nimm uns auf in dein Reich.
Amen.
...wie der Sonnen Lauf am Himmel, Christus täglich kommt mit hellem Schein.
Credo
Lob, Ehre und Preis sei IHM allein.
Er liebt mich, wie ein Vater und eine Mutter.
Er hat mich und alles in der Welt geschaffen.
Jeder Teil dieser Welt ist darum heilig und
es gibt keinen Ort ohne Gott.
Ich vertraue darauf, dass er mich am Leben hält
und immer überall für mich da ist.
Ich glaube an JESUS CHRISTUS.
Er ist Gottes Sohn für uns.
Er hat alle Menschen liebevoll als
Geschwister und Freunde angenommen und geheilt.
Für ihn war die Liebe das Wichtigste.
Er hat uns wirklichen Frieden gebracht.
Er hat mit uns gelitten und ist am Kreuz gestorben.
Er wurde wie wir begraben.
Doch Gott hat ihn auferweckt und den Tod auch für uns besiegt.
Er ist zu seinem Vater eingegangen.
Eines Tages wird er wieder für alle sichtbar zurück kommen
und seine Neue Welt für alle öffentlich machen.
Ich vertraue darauf, dass er zu mir spricht
und mich im Leben führt.
Ich glaube an den Heiligen Geist.
Er ist Christus Jesus, Gottes guter Geist, und zeigt uns seinen Willen,
gibt Mut und Kraft zum Leben.
Er stärkt und verbindet uns untereinander zu einem neuen Sein.
Er wirkt es, wenn wir einander vergeben und das Leben gut gestalten können.
In seiner Gemeinde ist dieser einigende Geist Gottes lebendig und
schenkt uns die vielen Zeichen der Bekräftigung in Wort und Tat,
im Taufwasser, im Mahl mit Brot und Wein.
Ich glaube an Gottes Neue Welt,
die sich schon hier und jetzt manifestiert.
Nach dieser Zeit wird er alle Tränen abwischen.
Er wird uns unsere Untaten nicht vorhalten und das Böse in uns nicht anrechnen.
Er schenkt uns allen eine Neue Heimat für immer, ein Leben im Licht bei sich selbst
in Harmonie und Schönheit ohne Ende.
Ich vertraue darauf, dass Gottes Geist
mir heute mit großer Kraft beisteht
und in allen Problemen hilft.
Bekenntnis: Sohnschaft, Hinrichtung, Auferweckung und Präsenz des Geistes
ICH LEBE UND IHR SOLLT AUCH LEBEN
Ich glaube an den Heiligen Geist.
Er ist der anwesende Christus, Jesu guter Geist, von Anbeginn der Welt.
Jeden Tag kommt er schon hierher zurück.
Er wohnt überall im Kosmos, auf dieser Welt
in allen Prozessen und in mir selbst.
Er ist mein kostbarster Schatz, für den ich alles hergeben möchte
und durch den ich mich selbst vergessen kann.
Dieser Geist gibt Mut und Kraft zu einem befreiten Leben.
Er schenkt uns Gemeinschaft im festen Glauben daran.
Er stärkt und verbindet uns untereinander zu einem neuen Sein.
In seiner Gemeinde, der ganzen Christenheit,
ist dieser einigende Geist Gottes lebendig
und lebt bedingunslos und uneingeschränkt
überall dort, wo Menschen ihn kennen und lieben.
Sein Geist schenkt uns Frieden und das ganze Leben,
viele Zeichen der Bekräftigung im Taufwasser, durch Brot und Wein.
Und sogar alltägliche Begebenheiten, eine Begegnungen, ein Gruß,
den Händedruck, gute Gespräche und freundliche Blicke.
Er wirkt es, wenn wir einander vergeben und das Leben gut gestalten können.
Ich glaube an Gottes Neue Welt,
die sich auf solche Weise schon hier und jetzt verwirklicht.
Nach dieser Welt-Zeit wird er alle Tränen abwischen.
Er wird uns unsere Taten, die wir bereuen, nicht vorhalten
und das Böse in uns nicht anrechnen.
Er ist der Sieger und verspricht ein Leben im Licht bei sich selbst.
Er schenkt allen Gewissheit, die ihn annehmen und hoffen
auf seine Neue Heimat von Zeitalter zu Zeitalter.
Und auf die Stille Zeit, ein neues Sein, Momente ohne ein Zeitempfinden
in immer währender Liebe, Gemeinschaft, Harmonie und Schönheit.
Ich vertraue darauf, dass Gottes Geist mir auch heute, hier und jetzt
mit großer Kraft beisteht und in allen Problemen hilft.
So gehe ich meinen Weg in großer Freude.
Die Geburt Jesu Christi
Alles unter Christi Herrschaft.PDF
Brief des Paulus an die Römer Kapitel 8.PDF
Religiosität im Sinne Jesu?
DOWNLOAD.PDF
Der Mensch...
lebt anspruchslos gegenüber den Gütern dieser Welt und übt damit zugleich Solidarität mit den Armen,
tritt ein für die Schwachen und Ausgegrenzten,
betrachtet die Erde, das Leben und den Kosmos als Schöpfung Gottes, die seine Größe, Unbegreiflichkeit und Liebe wiederspiegelt,
betrachtet sein Leben als Geschenk, über das er nicht verfügen kann und darf,
orientiert sich am Tun, an der Botschaft und dem Leben Jesu als beispielhaftem Ausdruck der Praxis, die dem Glauben an Gott entspricht,
geht von einer Zusammengehörigkeit allen Lebens aus, die Verschiedenheiten versöhnt und liebevolle Zuwendung zu allen und allem ermöglicht, die durch den gemeinsamen Ursprung von allem begründet ist,
strebt von daher nach einer umfassenden Gerechtigkeit, die die Grenzen von „MEIN“ und „DEIN“, von „GUT“ und „BÖSE“ überwindet und damit für die gleiche Würde von allem und allen eintritt unabhängig von einem durch Menschen definierten „WERT“,
ist uneingeschränkt zu Vergebung und Versöhnung bereit,
lebt im Bewusstsein eines tiefen Vertrauens und der Nähe Gottes auch angesichts von Erfahrungen des Leidens, die zum Leben gehören wie die Erfahrungen der Freude und des Glücks,
ist bereit, für die Praxis eines so orientierten Lebens Nachteile, mangelnde Anerkennung und Leid auf sich zu nehmen,
vertraut darauf, dass das Leben, das von Gott kommt, in diesem Gott auch aufgehoben ist angesichts des Todes.